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19. Juni 2010
Resolution der Mitglieder der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft zur Wahl des Bundespräsidenten
Die im ehemaligen Stasi- Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen versammelten Vertreter der Mitgliedsverbände der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft distanzieren sich auf das Entschiedenste von der Behauptung der Kandidatin der Linkspartei Luc Jochimsen, dass die DDR kein Unrechtsstaat gewesen sei.
Dass Frau Jochimsen den Gedenktag des Volksaufstandes in der DDR dazu missbrauchte, mit dieser Geschichtslüge die Opfer des SED-Staates zu beleidigen und zu verletzen, zeigt den moralischen Tiefstand ihrer Ideologie und der ihrer Partei.
Dankbar sind wir, dass die demokratischen Parteien mit Herrn Christian Wulff und Joachim Gauck zwei Persönlichkeiten zur Wahl gestellt haben, die als eindeutige
Demokraten ausgewiesen sind.
Wir sind davon überzeugt, dass sich beide Kandidaten für die Belange der Opfer und eine sachgerechte Aufarbeitung des DDR- Unrechts einsetzen werden.
Ansprechpartner: Florian Kresse, Tel: 030 / 55 77 93 52
Die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) ist der Dachverband von über 30 Vereinen und Verbänden politisch Verfolgter aus der DDR und der SBZ.