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Hintergrund (2)
DDR-Opfer: „Willkommen in Berlin!“ Jubel: 1.500 Iraner begrüßen Maryam Rajavi am Flughafen Tegel
Paris/Berlin, 22.03.2010/cw – Mit unbeschreiblichem Jubel wurde Maryam Rajavi, die Präsidentin des iranischen Widerstandes, von nahezu 1.500 Iranern auf dem Flughafen Tegel in Berlin begrüßt. Bereits eine Stunde vor der Ankunft war ein breites Spalier vor dem Gate 15 angetreten. Fern von Beobachtern wohlmöglich befürchteten politischen Verbissenheit herrschte eher eine frohe Volksfeststimmung: Fahnen in den Farben Irans und in der gelben Farbe des Widerstandes wurden geschwenkt, unzählige Blumen erwartungsvoll in Bereitschaft gehalten.
Kurz vor 15:00 Uhr trat Maryam Rajavi aus dem Sicherheitsbereich vor das erwartungsvoll angetretene Begrüßungs-Komitee. Abgeordnete und Mitglieder des Solidaritätskomitees hatten sich neben in Berlin wohnenden führenden Iranern zusammengefunden, um dem hohen Gast kurze Begrüßungsworte zu überbringen.
Im Namen von „Opfern der zweiten Diktatur in Deutschland“ begrüßte Carl-Wolfgang Holzapfel die Präsidentin: „Herzlich willkommen in der Stadt des Widerstandes, die über 40 Jahre Teilung, 28 Jahre brutale Abgrenzung durch die Mauer ertragen musste. Nehmen Sie aus dieser Stadt die Botschaft mit, dass hier die zweite Diktatur ihr Ende erleben musste und die Mauer überwunden wurde. So sieht auch die mörderische Diktatur im Iran nach unserer Überzeugung ihrem baldigen Ende entgegen.“
Nach der sehr herzlichen Begrüßung in der Halle trat die Präsidentin unter dem ohrenbetäubenden Jubel und Beifall ihrer Landsleute ins Freie. Völlig entspannt und mit großer menschlicher Anteilnahme wandte sich Maryam Rajavi den vielen hingestreckten Händen der Menschen zu, für die die Begegnung mit der Hoffnungsträgerin auf die Befreiung ihrer Heimat wohl einer der glücklichsten Momente ihres Lebens darstellte. Jedenfalls strahlten ihre Gesichter so, als wäre die Durchsetzung von Freiheit und Demokratie nur noch eine sehr kurze Frage der Zeit.
Nach gut einer halben Stunde konnte sich die Präsidentin aus der wahren Volksfeststimmung lösen und ihre eigens aus Frankreich eingeführte Limousine besteigen. Im Vorgriff auf ihre künftige Position eines Staatsoberhauptes wurde ihre Karosse von Begleitfahrzeugen der Sicherungsgruppe eskortiert. Am frühen Abend wird der traditionelle Neujahrsempfang der Iraner in der Gotzkowskystraße 21 in Berlin Moabit stattfinden, Beginn: 17:30 Uhr.
Telefonische Rücksprachen mit dem Widerstandsrat sind unter 0157-75487631, Herrn Shahin Gobadi, möglich. Achtung: Herr Gobadi spricht englisch, für eine notwendige Übersetzung wird Sorge getragen.
V.i.S.d.P.: Carl-Wolfgang Holzapfel, Vereinigung (AK) 17. Juni 1953 e.V., Tel.: 030-30207785 oder 0176-48061953 www.17juni1953.de –holzapfellyrag@aol.com